Heute war es endlich soweit, ich habe den Großteil meiner Habseligkeiten aus dem Wohnheim in meine neue WG gekarrt. Das Streichen hat sich schwieriger erwiesen als ich zuerst dachte. Da die alte Farbe ein widerliches minzgrün war, hat ein einfacher Anstrich mit weiß natürlich nicht genügt. Wir haben zu zweit geschlagene 4 Stunden gebraucht um ein Zimmer mit knapp 20qm umzustreichen. Aber jetzt ist es endlich fertig und es sieht echt gut aus. Am Samstag geht es dann zu IKEA, neue Möbel kaufen. Das heißt, dass ich dem Wohnheim am Montag offiziell auf Nimmerwiedersehen wünschen kann. Werde der alten Bruchbude sicher keine Träne nachweinen. Meine Wände schimmeln dort übrigens schon wieder…
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Studentenjob
Gestern habe ich mit dem Hausmeister meines Wohnheims eine kleine Unterhaltung geführt, denn ich wollte sicherstellen, dass das Studentenwerk nach meinem Auszug die Kaution für mein Zimmer auch wirklich rausrückt. Bei denen weiß man ja nie so genau. Jedenfalls hat er sich mein Zimmer angeschaut, hauptsächlich wegen den Wänden, ob ich streichen muss wenn ich ausziehe. Er meinte dann so ganz trocken, dass mein Zimmer zum letzten Mal 2001 und davor 1992 gestrichen worden sei. Aber es sehe ganz gut aus. Wenn ich aber trotzdem streichen möchte, würde ich sogar 80 Euro dafür bezahlt bekommen. Und ich muss nichtmal Farbe und Pinsel besorgen. Naja, wenn das Studentenwerk eine Firma beauftragen würde, würde es sicher mehr als das Doppelte kosten. Aber was tut man als Student nicht alles um an Geld zu kommen. Wobei es ganz bestimmt ungemütlichere Tätigkeiten gibt als ein Zimmer zu streichen. Laut der Neon prostituieren sich bereits geschätzte 10% der Studentinnen um ihr Studium zu finanzieren. Da streiche ich lieber.