Am Wochenende war ich mit meiner Freundin in Paris und musste erstaunt feststellen, dass diese Stadt wirklich bemerkenswert schön ist und dass ein Wochenende fast nicht langt um alles zu sehen. Mein Geldbeutel war nach dem Wochenende auch entsprechend geleert. Da setzt man sich ahnungslos in eines der vielen Cafés und zahlt dann für zwei Tassen Kaffee 12 Euro. Der Aufstieg auf den Eiffelturm kostet für 2 Etagen neben viel Geduld (Wartezeit ca. 45 Minuten) fast 8 Euro und wenn man bis auf die Spitze möchte, sogar 12 Euro. Aber neben der fast unverschämten Preispolitik um Touristen das Geld aus der Tasche zu leiern, gibt es wirklich viele schöne Orte und Plätze. Dank unserem treuen Reiseführer haben wir uns auch in den verwinkeltsten Ecken zurecht gefunden. Sehr zu empfehlen ist übrigens ein Gang zum und durch den Louvre. Natürlich nicht nur um die Mona Lisa anzuschauen, die live weit aus kleiner ausfällt, als ich mir vorgestellt habe. Die anderen Bilder und Statuen sind ebenfalls sehr schön. Man sollte jedoch bequemes Schuhwerk tragen, denn man legt auch gerne mal 5 km und mehr zurück wenn man alle sehen möchte.
Die Metro ist eine kleine Attraktion für sich. Jede Linie hat seinen eigenen Bahnsteig und da läuft man ebenfalls mal ein paar Minuten und überwindet mehrere Höhenmeter um zur nächsten Linie zu kommen. Wartezeiten gibt es kaum, da alle 4 bis 5 Minuten eine Metro fährt.
Einen Gang über den Cimentiere Pére Lachaise kann ich auch wärmsten empfehlen. Ein großer und sehr schöner Friedhof, auf dem auch die eine oder andere Berühmtheit begraben liegt wie zum Beispiel der Frontmann von The Doors, Jim Morrison oder der berühmte Poet, Oscar Wilde.
Das Hotel war in Ordnung wenn man beachtet, dass wir nur zum schlafen dort waren. Es war klein und unser Fenster mündete in einem winzigen Lichtschacht mit vielen anderen Fenstern. Aber es war günstig und zentral. Was will man mehr.
Ein paar Bilder werden in den nächsten Tagen noch online gestellt. Paris hat mich sicher nicht zum letzten Mal gesehen und seinen Titel als Stadt der Liebe macht ihr auch keine andere Stadt streitig, aber neben den schönen Eindrücken bleibt auch der herbe Nachgeschmack bei einem Blick in den Geldbeutel.