Jetzt arbeite ich schon fast 2 Monate als HiWi beim Zentrum für Allgemeine Wissenschaftliche Weiterbildung und habe noch nichts darüber geschrieben. Schande über mich. Die Hauptaufgaben des ZAWiW liegen in der Entwicklung innovativer Bildungsprogramme für (ältere) Erwachsene, die vom ZAWiW wissenschaftlich begleitet werden. Es werden Kurse, Seminare und Akademien angeboten an denen jeder Teilnehmen kann. Die Arbeit dort macht wirklich Spaß und es gibt viele neue Dinge zu entdecken. Ich darf selbstständig arbeiten und auch meine eigenen Ideen einbringen. Zuletzt habe ich an der Webseite eines Projekts namens eLiLL gearbeitet in dem es um eLearning im fortgeschrittenen Alter geht. Dazu wurde auch eine CD publiziert an der ich ebenfalls mitgewirkt habe. Die Kollegen sind alle sehr nett und ich hoffe dass ich dort noch eine Weile arbeiten kann.
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arbeit statt studiengebühren
Als ich gestern ferngeschaut habe, kam ein sehr interessanter Beitrag. Der Bürgermeister einer kleinen Stadt in Baden-Würrtemberg in der Nähe von Heidelberg hat folgenden Vorschlag gemacht: Studenten arbeiten 60 Stunden pro Semester in der Gemeinde (also im Altersheim oder bei der Feuerwehr) und bekommen dafür die Studiengebühren von 500 Euro bezahlt. Das wäre also ein Stundenlohn von 8,33 und das ist ungefähr so viel wie ich als HiWi an der Uni verdiene. Okay, dass ich auch so viel arbeite sei jetzt mal Nebensache…
Jetzt arbeiten schon 5 Studenten in der Gemeinde und wenn das gut funktioniert werden es noch mehr werden. Das Email Postfach des Bürgermeisteramts ist am überlaufen und die Bewerbungsflut scheint kein Ende zu nehmen.
Auf jeden Fall finde ich die Aktion sehr anständig und beide Seiten profitieren davon. Die Gemeinde bekommt Hilfe in ihren öffentlichen Einrichtungen und die Studenten können schuldenfrei studieren. Großes Lob an die Stadt Eppelheim von der sich die anderen Städte ruhig ein Stück abschneiden können.
Den ganzen Bericht auf Spiegel-Online findet ihr hier
tag zehn
Zwar hab ich den gestrigen Tag nicht in der Arbeit verbracht, aber da es sich trotzdem um den 9. Tag meines Ferienjobs handelte, ist heute Tag 10 dran. Wir haben ihn gebührend auslaufen lassen. Gab wirklich kaum Arbeit. Ein bisschen den Keller gefegt, Mittagessen, und dann nur noch Kleider wegbringen und Spind leer räumen und dann wars das auch schon. Haben dann noch ein paar Aufkleber mit Notrufnummern auf sämtliche Telefone im Gebäude kleben müssen und natürlich hat man uns dann erst als wir fast fertig waren gesagt, dass sie doch an der falschen Stelle sind… Also haben wir noch bis um zehn nach zwei Kleber korrigiert. Dann gings aber endlich heim.
So dass waren meine “spannenden” Wochen als Ferienarbeiter. Aber für das Geld war die Arbeit völlig okay. Werd mich mal wieder melden wenn ich frei habe.
tag acht
Das Wochenende rückt immer näher und morgen habe ich sogar frei, da ich morgen vormittag in Ulm sein werde um mich um meinen BaföG-Antrag kümmern muss. Ich wollte eigentlich Nachmittags zum arbeiten wieder da sein, aber mein Chef meinte dass ich dann nicht extra nochmal kommen muss. Auch nicht schlecht. Heute war ein ganz chilliger Tag. Wir mussten die meiste Zeit hinter der neuen Halle in der Sonne die Terasse fegen und die Bänke am Fluß sauber machen. Wie schlimm, wie schlimm…
War wirklich sehr angenehm. Und da sich der Verwaltungsrat im Haus befand und oben in den Räumlichkeiten Sitzung hielt, war unser Chef auch mit wichtigeren Sachen beschäftigt. Später mussten wir dann noch kurz das Mittagessen nach oben tragen (Sauerkrautlasagne…) und dann wieder kehren. Aber die Lasagne war nicht schlecht. Wir durften dann noch ein paar Reste haben. Also morgen hab ich frei, also werde ich auch nichts schreiben.
tag sechs und sieben
So gestern hatte ich zwar Zeit zum schreiben, habs aber total vergessen. Soviel zu meinen Vorsätzen regelmäßig zu schreiben…
Es ist aber nicht viel passiert. Gestern hatten wir wieder wunderbares Wetter. Wir durften den Hof kehren und alte Lagerkammern ausräumen. Dann wurde der Schrott abgeholt und wir haben die Lagerräume der Kantine geputzt. Die hatten da drin Dreck der wohl schon 10 Jahre da drin lag. Staub ohne Ende. Heute haben wir die Besprechungszimmer für die Versammlung morgen hergerichtet. Also Tische stellen und putzen, Waren aufstellen und saugen und so Zeug. Dann kam der Wirtschaftskontrolldienst und wir Ferienarbeiter wurden hinter die neue Halle zum kehren geschickt. Was soviel hieß wie, Sonne, Sonne und eine halbe Stunde die selbe Stelle kehren. Toll. Aber der heutige Tag ging relativ schnell vorbei und jetzt sind es nur noch drei.
tag vier und fünf
Hatte gestern und vorgestern keine Zeit mehr meine Tagesabläufe nieder zu schreiben. Gab wie immer genug zu tun. Wir haben weitere Marketingregale ausgeräumt und den Inhalt entsorgt, bzw. durften auch was mitnehmen. Kullis, Sofortbildkameras, Schlüsselanhänger und Taschenrechner. Größere aufblasbare Gummiprodukte hatten leider keinen Platz in meiner Tasche oder meinem Spind. Schade drum aber ich bin ja kein Müllsammler oder so. Wird schon seine Richtigkeit haben. Nimmt nur Platz weg.
Am Montag gehts weiter mit putzen und kehren. Am Mittwoch kommen die Anteilhalter zu Besuch und natürlich wird das ganze Werk angeschaut. In den alten Kellern findet man so manchen uralten Schrott. Vielleicht is ja mal was wertvolleres als ein alter Stuhl oder ein altes Pornoheft dabei.