Ich habe demletzt eine sehr passende Stelle in einem Buch gefunden, die eigentlich alles über unsere Uni-Mensa sagt was man wissen sollte…
Vielleicht ist das Mensaessen beim einen oder anderen Leser genau so übel oder zumindest annähernd…
“…noch lieber als Gekochtet brachte man hier Gebratenes auf den Tisch, und Lebensmittel, die erst gedämpft, dann gekocht und anschließend gebraten wurden, schienen der hiesigen Vorstellung vom kulinarischen Nirvana am nächsten zu kommen … Und um auch den letzten Hauch von Geschmack, der die verschiedenen Stufen des Dämpf-, Koch- und Bratprozesses überlebt haben mochte, zunichte zu machen, wurde alles obendrein in einen schweren, pappigen Fritierteig gehüllt. Die Tagesgerichte waren im Grunde bloß normale Vorspeisen, doch sie waren von einem grellen orangefarbenen, öligen, geschmacklosen und dennoch ekelhaften Käse überzogen, den die meisten … klugerweise verschmähten. Hinter den putzigsten Namen verbargen sich die tödlichsten Gerichte - das ‘Würstchen im Schlafrock’ war nachweislich ein Mordwerkzeug und nicht minder barbarisch als ein Maschinengewehr…”
Naja, ganz so schlimm ist das Essen nun wirklich nicht, aber es kommt schon relativ nah an die Beschreibung heran. Ich hoffe dass meine vom Mund abgesparten Semestergebühren auch die Qualität des Essens etwas anheben…