arbeit statt studiengebühren
Als ich gestern ferngeschaut habe, kam ein sehr interessanter Beitrag. Der Bürgermeister einer kleinen Stadt in Baden-Würrtemberg in der Nähe von Heidelberg hat folgenden Vorschlag gemacht: Studenten arbeiten 60 Stunden pro Semester in der Gemeinde (also im Altersheim oder bei der Feuerwehr) und bekommen dafür die Studiengebühren von 500 Euro bezahlt. Das wäre also ein Stundenlohn von 8,33 und das ist ungefähr so viel wie ich als HiWi an der Uni verdiene. Okay, dass ich auch so viel arbeite sei jetzt mal Nebensache…
Jetzt arbeiten schon 5 Studenten in der Gemeinde und wenn das gut funktioniert werden es noch mehr werden. Das Email Postfach des Bürgermeisteramts ist am überlaufen und die Bewerbungsflut scheint kein Ende zu nehmen.
Auf jeden Fall finde ich die Aktion sehr anständig und beide Seiten profitieren davon. Die Gemeinde bekommt Hilfe in ihren öffentlichen Einrichtungen und die Studenten können schuldenfrei studieren. Großes Lob an die Stadt Eppelheim von der sich die anderen Städte ruhig ein Stück abschneiden können.
Den ganzen Bericht auf Spiegel-Online findet ihr hier
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